Seit 1984 kümmern sich die Mitglieder um Förderung von Kunst und Kultur in Harburg und bieten Raum für Diskussionen, Konzerte und vielfältige Veranstaltungen.
 

Fotogruppe – analoge Schwarzweiß Fotografie

Unsere nächsten Gruppentreffen und Themenabende:

Samstag, den 14.02.2026 um 11 Uhr

Gruppentreffen

Es werden erste Fotografien zum Thema Minimalismus vorgelegt. 

Dienstag, den 10.03.2026 um 19 Uhr
Themenabend

Thomas Gruber stellt  seine Erfahrungen mit dem Kollodium-Nassplatten-Verfahren vor.

Samstag, den 14.03.2026 um 11 Uhr
Gruppentreffen

Vorlage und Auswahl der Fotografien zum Thema Minimalismus für die Ausstellung im Mai. Termine zur Eröffnung der Ausstellung und geplanter Veranstaltungen dort folgen noch…

Samstag, den 11.04.2026 um 11 Uhr

Gruppentreffen

Dienstag, den 14.04.2026 um 19 Uhr

Themenabend

Samstag, den 09.05.2026 um 11 Uhr

Gruppentreffen

Dienstag, den 12.05.2026 um 19 Uhr

Themenabend

 

Wir bitten in jedem Fall darum, Besuche bei uns über den obigen Kontakt zu uns per Mail oder per Telefon bei der KulturWerkstatt Harburg anzukündigen

Alte Suederelbbruecke - Helmut Poppendieker

Wir über uns:

Digital oder analog — diese leidige Diskussion liegt hinter uns. Wir haben uns für analog entschieden, für die klassische Schwarzweiß-Fotografie auf Silberfilm. Diese Art der Fotografie pflegen und fördern wir, weil sie ein Ausdrucksmittel ist, der das hastige und platte Abbilden fremd ist.

Durch die Reduzierung des farbig Gesehenen auf unzählbare Grautöne zwischen dem reinen Weiß und dem tiefen Schwarz entsteht zwangsläufig ein intensives gedankliches Befassen mit dem Motiv, dies umso gründlicher, wenn das Motiv noch ein Gedanke ist. Feininger sagte einmal, wenn ein Motiv es wert ist, fotografiert zu werden, dann ist es auch wert, gut fotografiert zu werden. Dieses zu beherzigen, bemühen wir uns.

Tobias Wahl -Elbtunnel -

In der Notwendigkeit, den „vollen“ Film selbst oder gemeinsam zu entwickeln und auch alle weiteren Schritte bis zur vorzeigbaren Vergrößerung nicht aus der Hand zu geben, ist einer der Reize unserer Fotografie, die Fotografien gemeinsam zu betrachten und zu bewerten, ist der Reiz unserer Fotogruppe.

Unsere gut ausgestattete Dunkelkammer steht Mitgliedern der KulturWerkstatt, die auch Mitglieder der Fotogruppe sind,  gegen Nutzungsgebühr zur Verfügung. Sie wird nicht extern vermietet.

Wenn Sie dieser neue Blick auf die „alte“ Fotografie reizt, sind Sie bei uns richtig und willkommen.

Brandenburger Straße - Stefan Henning

An jedem 2. Sonnabend im Monat um 13 Uhr treffen wir uns zum Fachsimpeln, zur Fotoschau und zum Planen und  auch gerne zu einer gemeinsamen Fotoexkursion oder einem Austellungsbesuch.

An jedem 2. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr findet in der Regel der Themenabend statt. Im Moment arbeiten wir weiteren Themen. Wir befassen uns mit dem Wirken bekannter Fotografinnen und Fotografen oder gehen näher auf allgemein Fotografisches ein.

Alles weitere:

Kontakt zur Fotogruppe per E-Mail

GTH Einfahrt - Werner Rolf Welzin

Weitere Informationen und Anregungen zur analogen Fotografie finden Sie im Internet zum Beispiel hier:

Analoge Fotografie

aphog – Analoge Photogruppe e.V.

Containergrafik 1 - Eugen Schanz

Auf der rechten Seite sind  Fotografien aus unserer Austellung hafennah zu sehen. Mehr dazu weiter unten …

Containergrafik 6 - Eugen Schanz

2025 – Analoge Fotografie ist Immaterielles Kulturerbe  

Mit der Aufnahme der analogen Fotografie in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes, wird die Art und Weise zu fotografieren gewürdigt, die wir in der Fotogruppe anwenden und pflegen. Wir freuen uns über die Würdigung der traditionellen Fotografie.

Die Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe informiert:
„Das Bundesweite Verzeichnis zeigt exemplarisch, welche lebendigen kulturellen Traditionen und Ausdrucksformen in Deutschland praktiziert und weitergegeben werden. Es würdigt kreative und inklusive immaterielle Kulturformen sowie den reichen Schatz an Erfahrungswissen und trägt zu einer höheren Sichtbarkeit bei. Die Erhaltung, Weiterentwicklung und Pflege dieser Kulturformen erfolgt nicht durch die Deutsche UNESCO-Kommission, sondern durch das Engagement der Trägerinnen und Träger – sie halten das Immaterielle Kulturerbe lebendig.“ Da fühlen wir uns angesprochen.

Um in das Verzeichnis aufgenommen zu werden, wird die historische und gegenwärtige Bedeutung der Aufnahmekandidatin bewertet. Im Falle unserer Fotografie ist die historische Bedeutung klar:

Die Bebilderung des 19. und 20. Jahrhunderts war analog.  Und die gegenwärtige Bedeutung? Jedenfalls verpflichtet sich Deutschland dazu, das Wissen und die Fertigkeit über die analoge Fotografie zu erhalten und weiterzugeben. Diese Vorgaben werden gewiß nicht allein durch (kommerzielle) Ausstellungen historischer Fotografien
und ebensolcher Geräte erfüllt. Um das Ausbleichen der analogen Fotografie in dem Bundesweiten Verzeichnis zu verhindern, soll sie zu einem lebendigen Kulturerbe werden. Die Wiedereröffnung der photographischen Abteilung des Museums für Kunst und Gewerbe wäre ein Schritt dahin.

Und der Beitrag der Fotogruppe zur Lebendigkeit? Wir machen weiter wie bisher! Vielleicht fotografieren wir mal in der Speicherstadt, die ist nämlich ein Materielles Welterbe.

Mehr bei der UNESCO Deutschland …

In der Fachpresse bei HEISE

in PROFIFOTO

Im Februar 2026 in der kleinen Galerie im Seminarraum

Die Elbe bei Hamburg im Winter

Ein seltener Moment für uns Norddeutsche: Die Elbe zeigt sich im Winter von einer ungewohnten Seite.
Eis legt sich über den Strom, Ebbe und Flut formen daraus mächtige Schollen und stille Skulpturen. Wo sonst Wasser fließt, entstehen Landschaften aus Frost und Bewegung, gezeichnet von Kälte und Zeit. Selbst die Eisbrecher haben ihre Arbeit am Sperrwerk Geesthacht inzwischen eingestellt.

 

 

Doch gerade in dieser winterlichen Ruhe entfaltet die Elbe eine besondere Anziehungskraft. Menschen kommen an ihre Ufer, bleiben stehen, staunen. Kinder erkunden die gefrorenen Eisberge mit spielerischer Neugier, Erwachsene halten den flüchtigen Zauber dieses Augenblicks mit Kameras und Smartphones fest.
Ein vergängliches Schauspiel – still, kraftvoll und von eigener Schönheit.

aufgenommen im Januar 2026
Thomas Gruber

Austellungen und Themenabende der Fotogruppe in der KulturWerkstatt – Archiv

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