– dreierlei – vom 02.12.2025 bis zum 14.01.2026
Der Harburger Binnenhafen verändert sich beständig, doch die Erinnerungen an Gestern sind schnell verweht und lückenhaft. Wer weiß denn noch, daß vor der Inbetriebnahme der Blohmstraßen-Klappbrücke der Lotse- Kanal auf einer Drehbrücke überquert wurde.
Erfreulicherweise sind historische Fotografien vorhanden. Anläßlich des Harburger Kulturtages 2025 zeigt die KulturWerkstatt Harburg in einer Dreierlei-Ausstellung Fotografien, die 1971 für die Staatliche Landesbildstelle Hamburg aufgenommen wurden. Sabine Ganczarsky fotografierte mit einer Großbildkamera markante Punkte des seinerzeit betriebsam-lebendigen Binnenhatens.
Ein Gedanke wurde dann schnell zur Tat: Die Fotogruppe der KulturWerkstatt machte sich auf, die Orte zu finden und die Ansichten zu fotografieren, die vor mehr als 50 Jahren Sabine Ganczarsky betreten und von dort aufgenommen hat. 1971 : 2025 – ein Ding der Unmöglichkeit? Sehen Sie selbst!
Irgendwann zwischen diesen zeitlichen Eckdaten – 1971 und 2025 – hatte Eugen Schanz (Fotogruppe) Gelegenheit Sabine Ganczarsky fotografisch zu begleiten. Es entstand eine Serie, die die keineswegs leichte Arbeit einer im soliden Fotografenhandwerk ausgebildeten Photografin zeigt. Diese „Arbeitsplatzbeschreibung“ ist der dritte Teil einer Ausstellung, auf der das Hohe Lied der analogen schwarz/weiß-Fotografie „gesungen“ wird.
– hafennah – vom 21.09.2024 bis zum 12.11.2024
Am Thema „Hafen“ geht keine Fotografin, kein Fotograf vorbei, so
ist es auch nicht unsere erste Hafen-Ausstellung. Der einschränkende Titel dieser Ausstellung – hafennah – ist den
Bedingungen geschuldet, die das nichtprofessionelle Fotografieren im Hafen erschweren: Zäune, Gitter, Sperren, Wachpersonal . . .
An ein Seeschiff am Kai – Motiv vieler Hafenbilder – kommt, aufgrund des globalen Sicherheitswahns, niemand mehr ran.
Deswegen hafennah – in der Nähe des Hafens.
Und dies sind die hafennah – Macher und die Macherin:
Gilda Fernandez-Wiencken, Stefan Henning, Helmut Poppendieker, Eugen Schanz, Tobias Wahl, Werner Rolf Welzin.
Die meisten Fotos machte Cord Wolkenhauer. Er nahm die ausgestellten Fotografien für die Präsentation im Internet auf.
