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Einzigartige Klänge und Rhythmen sind auf der neuen CD der Gruppe HANG CARAVAN, die im Frühjahr 2012 bei "morgenland", dem World Music Label der jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg, erscheinen wird, zu hören.
Drei Musiker, alle mit Erfahrungen in den unterschiedlichen, weltweiten Musikkulturen, haben sich zu dem Projekt HANG CARAVAN zusammen gefunden. Entstanden ist eine aufregende Klangwelt mit faszinierenden Rhythmen und ungewöhnlichen Klangfarben. Die Musiker schöpfen bei ihrem Projekt aus dem Vollen. Keiner spielt sich in den Vordergrund. Das Anliegen des gemeinsamen Projektes ist das Wichtige. Gemeinsames, ergänzt durch Unterschiedliches, die Faszination der Musik der Welt, die, wie im Jazz, die Kunst der Improvisation auf vielfältige Weise benutzt, haben eine abwechslungsreiche CD entstehen lassen. Mit dem Auflegen dieser CD beginnt eine Reise ins abenteuerlich Unbekannte, ein Aufbruch der bis Indien, Afrika, nach Tibet und den Vorderen Orient, auf den Balkan und nach Mittelamerika führt. Es gibt vertrackte Rhythmen, Melodien wie ein Kinderlied, klare, schlichte Themen, beruhigende, manchmal meditative Abschnitte, ohne jemals im esoterischen Kitsch unterzugehen. Versponnene, zarte Gewebe aus Tönen und Rhythmen, der Klang von Ferne und Weite. Hier zieht eine Musikerkarawane mit drei Hanghang, Trompete und Flügelhorn, diversen Percussionsinstrumenten, viel Phantasie und musikalischem Können durch die Welt und hat viel zu erzählen.
Das Hang ist ein neu erfundener Resonanzkörper aus Stahl mit einem fantastischen Klangspektrum. Es ist eine Innovation auf dem Sektor der
Perkussionsinstrumente. Melodie und Perkussion harmonieren in nahezu unerschöpflicher Klangvielfalt - in einem Instrument.
Für die Tour 2012 konnte HANG CARAVAN die großartige Sängerin Thea Soti gewinnen. Die junge ungarische Sängerin verbindet geschickt ihre osteuropäischen musikalischen Wurzeln mit Jazz- und Weltmusik und bringt daher eine neue Farbe und Energie in die Band HANG CARAVAN.
Adam Gallina – Hang Drum, Djembe, Bass Kalimba, Kalebass
Tivadar Nemesi – Hang Drum, Percussion
Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn
Thea Soti – Gesang
Früher hieß die Band mal Manivolanti, erst seit kurzem HANG CARAVAN.
Samstag, 5. Mai, 20.00 UhrClaudia Lux liest aus ihrem Kurzgeschichten-Buch "Sieben Sonnenblumen", erschienen im Oktober 2011. Im Mittelpunkt von sieben einzelnen Geschichten stehen Menschen unterschiedlicher Nationen und Lebenssituationen. Es folgt eine Episode aus ihrem 2008 erschienenen zeitgeschichtlichen Roman "Mein Platz ist Prag". Im Hintergrund der Handlung steht eine wahre Begebenheit, der Justizmord an einer Prager Juristin im Jahr 1950.
Claudia Lux, geboren 1967 in Hamburg, aufgewachsen in Schleswig-Holstein. Nach dem Abitur Studium an der Universität Hamburg Indonesische Sprachen und Kulturen, danach an der Universität Innsbruck Geschichte, internationale Politikwissenschaften und Rechtsgeschichte, daneben Sprachkurse in Tschechisch und Ungarisch. Mitglied im Klub ungarischer Studenten und Akademiker in Tirol. Studienaufenthalte in Wien, Prag und Záb?eh / Mähren, dort Assistentin für Deutschunterricht. Diplomarbeit im Fach Geschichte über "Facetten der österreichischen Emigration. Zum Umfeld von Alma Mahler-Werfel und Friedrich Torberg". Dissertation über "Bildung für Blinde. Kulturgeschichte des Blindseins in Europa
am Beispiel Österreich".
Claudia Lux lebt seit 2005 als freie Autorin in Nürnberg.
Eintritt 8 Euro /6 EuroCuiaba:
Brunnenbau: Trinkwasser für Indianer-Reservate
Die Versorgung mit sauberem Wasser ist ein großes Problem
in abgelegenen Dörfern. Alois aus Deutschland lebt dort, entwickelt
und baut seit Jahrzehnten Brunnen – Wasser zum Überleben.
Besuch mehrerer Indianerdörfer.
Salvador da Bahia:
Itinga Kindergarten : Versorgung im sozialen Brennpunkt
Der von Pater Milo unterstützte Kindergarten in Itinga betreut
60 – 70 Kinder, doch es gibt lange Wartelisten, vorwiegend
von alleinerziehenden Müttern.
Besuch mehrerer Kindergärten in Armutsvierteln.
Beide Projekte werden unterstützt von der Georg-Kraus-Stiftung.
Diese wurde 1996 vom Reiseveranstalter Wikingerreisen gegründet
und unterstützt viele kleine, konkrete Projekte in der Dritten Welt.
Eine Reise führte Ende 2011 zu diesen Projekten in Brasilien. Wir
konnten vor Ort sehen, wie sinnvoll das Geld angelegt ist.
Pantanal:
Natur pur: Grösstes Feuchtgebiet der Erde
Im Welterbe der Unesco sehen wir u.a. Flusspferde, Emus,
exotische Vögel und ganz nahe viele Krokodile
Rio de Janeiro:
Aktuelle Stadtentwicklung, Fußball, Samba, Olympiade, Kriminalität, Seilbahn über Favelas
über den Textjournalismus bei Magnum kam sie erst 1951 zur Fotografie. Mit Fotografien, in deren Mittelpunkt der Menschen steht, erzählte sie ab dann ihre Geschichten aus verschiedenen Ländern.
fotografierte Menschen am Rande der Gesellschaft: Freaks – also Außenseiter. Selbst Exzentrikerin, baute Diane Arbus zu ihren Modellen häufig eine nachhaltige Beziehung auf, die sie äußerst berührende und verstörende Portraits schaffen ließ. "Fotografen, die Bewunderung verdienen, haben die Kraft, aufzuschrecken." sagte sie einmal. Ihre kompromisslose visuelle Wahrhaftigkeit gefiel und gefällt nicht jedem – wir werden zu diskutieren haben!
Rosa Morena Russa ist eine Komponistin und Sängerin, die revolutionär und eigenwillig ihren Weg in der Weltmusik bahnt. Die Musik der gebürtigen Russin, die viel in Brasilien gelebt hat, entspringt beiden Kulturen, die sich in ihren Liedern harmonisch beeinflussen. Sie selbst bezeichnet ihre Musikrichtung als "russischen Samba". Gesungen wird dementsprechend auf Brasilianisch, Russisch und gelegentlich auf Deutsch, größtenteils aus ihrem demnächst erscheinenden Album "Está ficando Russo". Mit ihrer fünfköpfigen Band bietet sie eine exzellente Show voller Improvisation und musikalischer Tiefe.
Die slawisch-brasilianische Musik mit Jazz und Bossa Nova Elementen bleibt aber nicht die einzige ungewöhnliche Synthese. Ein weiterer namhafter Künstler Pavel Ehrlich schöpft aus dem gemeinsamen Topf der Inspiration und hält die aus der Musik geborenen Gestalten in seinen Zeichnungen fest. Das Ganze wird in
Echtzeit auf die Bühne projiziert. Pavel ist auch ein gebürtiger Russe, ständig auf der Suche nach mystischen Seiten des Lebens. Roman Herzog sagte in seiner Laudatio zu Pascha's Ausstellung in Hamburg:
"Sein Blick drückt vielgestaltige Bilderwelten aus... die in ihrer Kreativität und Intensität die eigene Phantasie anregen und bereichern."
Kein Platz für ein MädchenDie Welt ist nicht immer verständlich, und wie alles zusammenhängt, ahnt ohnehin keiner. Wie kann man sich zum Beispiel auf einem vergilbten Zeitungsfoto in einem Raum sehen, den man erst kurz zuvor zum ersten Mal betreten hat? Und wieso wachsen zwischen den Zehen eines nackten Mädchenfußes wie im Zeitraffer Blätter hervor, werden Knospen zu Blüten und Blüten zu Früchten? Ein wenig verwundert sind sie schon, die Figuren in Ella Marouches Geschichten, aber wenn sie in einer wohlaufgeräumten Küche sitzen, aus der alle Unklarheiten weggeputzt worden und die Zusammenhänge klar und unzweideutig sind, fangen sie an, sich zu langweilen.
Ella Marouche spielt mit dem Zuviel der Welt, das wir normalerweise ausblenden, um nur das wahrzunehmen, was wir einordnen können. Ihre Charaktäre gehen auf dieses Zuviel ein, weil es eben da ist, auch wenn sie hinterher wissen, dass es sinnlos war. Nächstes Mal schläft man eben doch wieder mit einem Rockmusiker statt mit einem Künstler, und wenn man Freude ins Gesicht eines Kindes gebracht hat, und das Kind ist dann weg, bleibt doch nur wieder die Traurigkeit.
Sonntag,
Ob im Haushalt, in der Spielzeugkiste, im Auto, auf den Straßen, in den Wüsten und Weltmeeren: Plastik ist einfach überall. Und das in großen Mengen, weil es billig und praktisch ist. Es lebe das Plastikzeitalter - aber wie leben wir? Werner Boote bereist den gesamten Globus und zeigt wie die schöne neue Welt der Kunststoffe wirklich ist: risikoreich für unsere Gesundheit und problematisch für den Erdball. Scharfsinnig und humorvoll zugleich deckt er überraschende Fakten und unfassbare Zusammenhänge auf und sucht nach Antworten.
Freitag, 8. Juni, 18.00 UhrDie Autorin von Kriminalromanen liest aus ihrem neuesten Buch Sokops Rache. Die Hamburgerin Birgit Lohmeyer lebt seit einiger Zeit in Mecklenburg und kämpft mit ihrem Mann dagegen, daß ihr Dorf Jamel zum Tummelplatz von Neonazis wird. Dafür wählten die N 3-Zuschauer beide zu "Helden des Nordens 2011". Frühere Bücher erschienen unter dem Namen "Birgit H. Hölscher". Die Wanderfreunde Hamburg kennen und schätzen die Krimis und holen die Verfasserin erneut nach Harburg.

"Mandragola" ist das Viagra des Mittelalters und soll dem alten Dottore und seiner jungen Frau Lucrezia endlich zu Nachwuchs verhelfen, aber auch dem jungen Callimaco zur heiß ersehnten Liebesnacht mit eben derselben, wie auch dem Padre zum Auffüllen seiner klammen Kasse. Und da Bestechung seit Menschengedenken ein bewährtes Mittel zur Durchsetzung verschiedenster Interessen ist, kommen alle mehr oder weniger auf ihre Kosten.
Es ist kaum bekannt, dass Niccoló Machiavelli (1469-1527), der Autor der viel zitierten Schrift "Der Fürst", auch Komödien geschrieben hat. Doch mit seiner Menschenkenntnis, die er sich als vielgereister Diplomat erworben hat, verwandelt er die Typen der Commedia dell´Arte in Menschen aus Fleisch und Blut. In der Intrige kommen Machiavellis Macht- und Erfolgstheorien auf sehr anschauliche und äußerst komische Art und Weise zur Anwendung. Dass es sich um eine Liebes- und nicht um eine kriegerische Eroberung handelt, macht dabei keinen wesentlichen Unterschied.
Freitag, Die Musiker verbinden in ihren Eigenkompositionen unterschiedliche Elemente wie Latin, Pop,
Jazz & Worldmusic.
Nils Fiedler (Voc/Git), Anemone Reche (Voc/Sax), Thilo Plümer (Kontrabass) & Siegfried Schreiber (Percussion) laden mit ihren lyrischen Instrumentalstücken zum Zuhören, Träumen und Entspannen ein. Mit den Songs und rhythmischen Latinstücken bringen sie die Zuhörer in Stimmung.
Das aktuelle Programm spielt "Clouds over altona" unplugged mit rein akustischen Instrumenten. Die Musik bekommt dadurch einen natürlichen, ursprünglichen Charakter.
Die Gruppe besteht seit Sommer 2008.
Montag,Manchmal verschwinden Menschen scheinbar ohne Grund und lassen andere Menschen ratlos zurück. Der zwölfjährige Edvard muss das erleben, als sein Vater mit einem Mal nicht mehr da ist. Jahre später meint er, den vermeintlich Toten in einem Spielwarengeschäft zu erkennen, hat jedoch nicht die Zeit, sich zu vergewissern. Erst als er selbst ein alter Mann ist, führt ihn die Spur des Verschwundenen auf eine norwegische Insel, auf der sein Vater im Zweiten Weltkrieg als Pilot stationiert war...
Alexander Häusser wurde 1960 in Reutlingen geboren. Er studierte an der Universität Tübingen Germanistik, Philosophie und Geschichte und begleitend Rhetorik bei Walter Jens.
Seit 1990 lebt er mit seiner Familie als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in Hamburg. Er ist zweiter Vorsitzender des Literaturzentrums Hamburg. Für sein Werk erhielt Alexander Häusser zahlreiche Auszeichnungen; darunter den Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg 2005 und 2011 Seine Erzählung "ZEPPELIN!" wurde verfilmt und lief 2008 bundesweit in den Kinos.
Freitag,Julie Schrader kannte in ihrem Leben zwei Leidenschaften: die Poesie und die wilhelminische Männerwelt. Sie verdiente sich ihr Brot als Hausdame in vornehmen Häusern und dichtete in ihrer Freizeit. Dabei griff Sie ins pralle Leben und
nahm kein Blatt vor den Mund. Bei den Herrschaften lernte Sie berühmte Persönlichkeiten aus dem Kulturleben kennen und lieben:
Schauspieler, Komponisten, und Dichter. Sie besang sie, belagerte sie und besiegte sie fast ausnahmslos.