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Kapp-Putsch

Vortrag und Diskussion

Vor 90 Jahren

Kapp-Putsch 1920 -
Bewaffnete Kämpfe auch in Harburg

Vortrag von Dr. Christian Gotthardt

Montag,15. März,
19.30 Uhr
Eintritt frei

Am 13. März 1920 putschten in Berlin Militärverbände gegen die gewählte Regierung. Dagegen wurde im gesamten Reich der Generalstreik ausgerufen. Auch in Harburg tauchte die sogenannte „Eiserne Schar“ auf. Ein Freikorpsverband unter der Führung von Hauptmann Bertold. Ihr Ziel: Im „roten“ Harburg mal richtig aufzuräumen. Bewaffnete Arbeiter und Soldaten leisteten Widerstand. Bis das Freikorps kapitulierte gab es 16 Tote und 62 Verwundete.
Besonders um den Tod von Hauptmann Berthold gibt es bis heute in sowohl Harburg als auch im Internet heftigste Auseinandersetzungen.

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Paul KrugmanVortrag und Diskussion

Paul Krugman:

"Die neue Weltwirtschaftskrise"

Vortrag von Borwin Richter

Montag, 29. März,
19.30 Uhr
Eintritt frei

Der Nobelpreisträger 2008, Paul Krugman, ist ein scharfer Kritiker der heutigen Schmalspur-Ökonomie. Diese hat in der jetzigen Krise auch gründlichst versagt. Neue Denk- und Handlungsansätze tun dringend not. Dies unter der Perspektive, dass die jetzige Krise noch nicht vorbei ist und schon von der nächsten geredet wird.
Anhand des neuesten Buches von Paul Krugman wollen wir mit Euch zu einer Diskussion der heutigen Situation kommen.

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BerlinerTingelTangel zu Gast in der KulturWerkstatt

-BerlinerTingelTangel WILDE BÜHNE BERLIN -

Die "Goldenen Zwanziger"

Samstag, 17. April 2010,
20.00 Uhr
Eintritt: 10 € / 7 €

Berlin, im September 1921. Die gelernte Operettensoubrette Trude Hesterberg erfüllt sich ihren Kabarett-Traum. Mit 5000 Mark eröffnet sie im Keller unter dem Theater des Westens an der Kantstraße ihre „Wilde Bühne“, ein intimes Lokal mit 175 Plätzen.
Zunächst gibt es hier Lieder aus der Feder Leo Heller und seiner Berliner Unter- und Kaschemmenwelt zu hören. Kurze Zeit später arbeitet auch die prominente Schreiberzunft – Kurt Tucholsky, Klabund, Erich Kästner und schließlich der Hausautor Walter Mehring – mit. Die Kompositionen stammen neben Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky vorwiegend vom Hauskomponisten Werner Richard Heymann, der später auch Karriere als Filmmusik-Komponist machen wird. Und auch an renommierten Interpreten ist kein Mangel: Margo Lion, Kurt Gerron, Wilhelm Bendow, Annemarie Hase, Kate Kühl, Joachim Ringelnatz. Die verschiedenartigen Talente werden künstlerisch wie organisatorisch zusammengehalten und geformt von einer Prinzipalin, die durch zielbewusste Regiearbeit jede Individualität zur Entfaltung bringt und Texte, Musiken, Kostüme und Darstellung zu einer Stileinheit zu verschmelzen weiß, die es überflüssig macht, „Effekte aus anderen Kunstarten zu borgen“, wie der Kritiker Max Herrman-Neiße erkennt. Die rasch voranschreitende Inflation und ein Brand setzen jedoch dem Theater bereits im Oktober 1923 ein jähes Ende.

Das BerlinerTingelTangel zeigt eine abwechslungsreiche Collage dieser kurzen, aber intensiven und prägenden Zeit der frühen Kabarett-Geschichte.

www.berlinertingeltangel.de/

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BenekenRobert Gernhardt

Satirisches, Humoriges, Schräges
Lesung mit Ewald Benecken

Freitag, 23. April,
20.00 Uhr
Eintritt 3 € / 2 €*

Der 2006 im Alter von 68 Jahren verstorbene Robert Gernhardt gehörte zu den ganz Großen seiner Zunft. Mit seinen Satiren trifft er genau ins deutsche Spießerherz. Egal in welchen Lebensbereichen, ob bei „Erna, der Baum nadelt“, ob „Paris ojaja“ oder ob man mit der „Nuckelpinne“ nach Italien reist. Der einstige „Pardon“-Redakteur, Mitbegründer der Zeitschrift „Titanic“ und preisgekrönte Autor findet sie, die Merkwürdigkeiten seiner Landsleute.

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RadioVortrag und Diskussion

Radiogeschichte(n) - Von ihren Anfängen bis 1933

Vortrag von Radi Radwan

Montag. 26. April,
19.30 Uhr
Eintritt frei

Kaum mehr vorstellbar. Aber genauso wie das Internet, musste das Radio als Medium erst total neu erfunden werden. Technisch, Programmäßig, Inhaltlich und Politisch war Radio damals ein einziges spannendes Experimentierfeld. Ausgang ungewiss. Sogar die Empfänger mussten erst lernen was eigentlich den Radiohörer so ausmacht.