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Harburger AusLese

Die besten AutorInnen, die besten Autoren,
die besten Texte, die besten Zuhörer!

Die Harburger Auslese stellt Schriftsteller aus dem Raum Hamburg, aber auch aus Deutschland insgesamt vor. Die Autoren lesen aus Erzählungen oder Romanen, mal bereits Veröffentlichtes, mal Unveröffentlichtes, und manchmal bekommt das Harburger Publikum als erstes etwas zu hören, was erst später in den Buchhandlungen ausliegt. Das Ziel der Harburger Auslese ist es, ein möglichst breites und vielfältiges Spektrum deutscher Gegenwartsliteratur vorzustellen, wobei aber immer die Qualität der Texte im Vordergrund steht. Da sich die Güte eines Textes nicht nach der Bekanntheit seines Autors richtet, treten neben bekannteren Autoren immer wieder unbekannte auf, und es gibt nicht das eine Mal Anspruchsvolles und das nächste Mal Unterhaltendes zu hören, sondern immer Anspruch, der unterhält, oder Unterhaltung mit Anspruch.

Das schiefe Lied des Windes

Porcella

Kollender

Lesung mit
Sascha Peter Piroth

Sonnabend,
25. September 2010, 16:00 Uhr

Eintritt 3 € / 2 €*

Zwischen Hagen, Hamburg und Mexiko Stadt, zwischen 1975 und 2007 bewegen sich die Texte von Sascha Peter Piroth. Erinnerungen an die Kindergärtnerin Renate mischen sich mit Begegnungen mit Frauen in Mexiko und Phantasien von Peter Pan, der sich weigerte, erwachsen zu werden. Sascha Peter Piroth hat sich mal als "Berufskind" bezeichnet, und man glaubt es ihm ohne weiteres. Seine Sprache changiert zwischen rotzig und poetisch und verbindet die anarchistischen Phantasien eines Kindes mit dem Leben eines Erwachsenen zwischen Hamburg und Mexiko.
Der Autor und Medienkünstler Sascha Peter Piroth wurde 1971 in Hagen als hyperaktives Kind geboren, studierte visuelle Kommunikation in Hamburg und hat eine angeborene Schwäche für Kopfbedeckungen und Experimente aller Art. 2007 bekam er einen Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg.

www.weissepixel.de

www.ruedigerkaessner.de

Jennifer Heinrich
Foto: Lars Lembke

Lesung mit
Harald Nicolas Stazol

Sonnabend,
30. Oktober 2010

Eintritt 3 € / 2 €*

Antoine Tessen ist der größte lebende Künstler darin, Porzellan zu formen, kürt immer wieder schöne Frauen zu Musen, besitzt eine Porzellan-Sammlung die den Neid aller Museen der Erde erweckt und liebte einst die Gräfin Gernhaym, seine Gönnerin. Als er Marguerite trifft, eine New Yorker Galeristin, schickt sich der geheimnisvolle Künstler an, noch einmal mit zarten Federstrichen zarteste Bande zu knüpfen und beginnt bei den Sitzungen für Marguerites Figur seine Lebensgeschichte zu erzählen, die untrennbar mit der Historie des Porzellans verbunden ist.
Harald Nicolas Stazol, geboren 1970, ist freier Autor und Journalist. Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Hamburg folgte 1996 die Ausbildung an der "Henri-Nannen-Schule". Er spezialisierte sich auf die Themenbereiche Kultur, Mode und Lifestyle sowie auf Gerichts- und Reisereportagen, es folgten die Stationen stern, Financial Times, merian sowie Veröffentlichungen in so ziemlich jeder Lifestyle-Publikation der Republik. Er lebt und schreibt in Hamburg.

www.stazol.net

www.ruedigerkaessner.de